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26. Mai 2006 - von Robert Haselsteiner und Markus Schüren
Häuslebauer aufgepasst: Der Preis für Baugeld
ist noch einmal leicht gesunken. Immobilienkäufer sollten
daher auf Sicherheit setzen und die noch immer günstigen
Zinsen festschreiben, denn der Trend geht nach oben.
Die Turbulenzen der vergangenen
beiden Wochen an den Aktien- und Rohstoffmärkten haben
zu einer Flucht von Anlagekapital in die Anleihemärkte
geführt und damit die Renditen in den USA und in Euroland
sinken lassen.
Wir empfehlen Kaufinteressenten und Umschuldungskunden
daher, das aktuelle Zwischentief zu nutzen – vor allem
für die Absicherung von langen Zinsbindungen. Für
risikobewusste Kunden können auch Kombinationen aus langen
Zinsbindungen und EURIBOR-Darlehen Sinn machen. Solche Kombi-Darlehen
senken einerseits die Monatsrate und eröffnen andererseits
Flexibilität. Denn: Der variable Teil kann bei späteren
Zinsrückgängen in lange Zinsbindungen auf tieferem
Niveau gewandelt werden.
| Bestsätze für
Baudarlehen |
| Anlagedauer |
Zinssatz
|
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| 5 Jahre |
3,88 Prozent |
| 10 Jahre |
4,18 Prozent |
| 15 Jahre |
4,37 Prozent |
| 20 Jahre |
4,55 Prozent |
Weiterhin sinnvoll bleibt auch die vorzeitige
Absicherung von Prolongationen, die in den nächsten 12
Monaten anstehen. Hier sind die Forward-Aufschläge extrem
gering. Umschuldungsinteressenten sollten daher jetzt die sehr
günstigen Zinssätze für lange Zinsbindungen festschreiben
und die geringen Forward-Aufschläge nutzen. Dabei sollten
sie unbedingt die Prolongationsangebote ihrer bestehenden Darlehensgeber
sehr sorgfältig mit den besten Angeboten im Markt vergleichen.
Ein Bankenwechsel zum Ablauf der Zinsbindung ist einfach und
nicht teuer, kann jedoch mehrere Tausend Euro sparen.
Tendenz
Kurzfristige Zinsentwicklung: aufwärts
Mittelfristig Zinsentwicklung: aufwärts
Quelle: Focus-Online.de / Interhyp - Freitag, den 26. Mai 2006
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