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Gelsenkirchen-Buer, den 27. Oktober 2008

Makler und Banken stellten Sonntag bei einem Infotag ihre
Immobilien vor und hofften trotz der Finanzkrise auf potente
Käufer.
„Geld sollte in Steine investiert werden”,
weiß Immobilienmakler Ralf Robert Hundt. Er
war einer derer, die am Sonntag in der Markthalle ihre Objekte
präsentierten. Und der eloquente Makler war nicht nur ob
seiner neuerlichen Fernsehpräsenz beim Immobilientag ein
gefragter Mann.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden hier vorgestellt.
Die ggw etwa bewarb den dritten Bauabschnitt des Bauvorhabens
an der Valentinstraße in Hassel. Sieben Häuser kann
man hier erwerben. Und diese, so ist man der Meinung, können
nur im Wert steigen. „Hassel ist ein Stadtteil mit einem
unheimlichen Entwicklungspotenzial”, so Ulrich Roch, Mitarbeiter
des Vertriebs, der auch das Bauprojekt in Horst an der Rennbahn
hier wieder ins Gespräch bringen will. Denn hierfür
gebe es ein überarbeitetes Konzept. Doppelhaushälften
ab 120 Quadratmetern Fläche sollen hier in Zukunft zum
Kauf angeboten werden. Preislich liegen diese Objekte bei 245.000
Euro aufwärts liegen. Aber auch eine abgespreckte Variante
wird zum Angebot gehören. Mit 103 Quadratmetern. „Aber
aus den Häusern schaut man eben nicht auf den Golfclub.”
Während sich ggw, Volksbank und Sparkasse
an Normalverdiener wandte, sprach Ralf Robert Hundt ein potenteres
Publikum an. Eigentumswohnungen, „Das sind schon exklusivere
Sachen”, so der Makler, der unter der Finanzkrise noch
nicht zu leiden hat. „Alles läuft weiter wie bisher.
Ich denke auch manchmal darüber nach, wann wird der Tag
kommen, an dem die Kunden lieber nicht eine Immobilie kaufen.”
Bisher sei dies aber nicht absehbar, gehe es
doch auch darum, bleibende Werte zu schaffen. „Den Wert
einer Immobilie kann man ja selbst bestimmen, über Umbau
und Sanierungsmaßnahmen. Das kann ich bei einer Aktie
nicht.” Stolz zeigte er auch nochmal den Bungalow, den
er über das Fernsehen vermittelte. Und er berichtete lachend:
„Das rote Bad ist übrigens noch drin.”
Quelle: WAZ Gelsenkirchen vom 27.10.2008 von Kira Schmidt
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